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    Foto: Grzegorz Pytka
    Frau T.



    Der Himmel an diesem strahlendhellen Wintermorgen war irritierend blau und die Kälte sanftbeißend, ein seltsames Wetter für diese Stadt, die gewöhnlich am Ende des Winters mit nichts anderem prahlen kann als einem bedeckten Horizont und grauen Straßen, bedeckten Gesichtern und grauen Mänteln, und um nichts in der Welt wie eine der großen und eleganten Metropolen aussieht, die sie eigentlich ist. An diesem Tag jedoch war die Stadt ihrem Wesen treu, wofür vielleicht das kalte sonnige Wetter verantwortlich war; einer jener Tage, die - wenn das Licht nicht nur auf heruntergekommene Plätze und Bilder fällt - die Schönheit großer Städte enthüllen. An einem späten Morgen eines solchen Tages und in einer solchen großen, sich selbst noch nicht kennenden Metropole, konnte ich es mir erlauben, an Frau T. zu denken.


    Lesen Sie weiter bei Tzveta Sofronievas Frau T.


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